Teletakt, teletak

Teletakt



Als Teletakt werden im Allgemeinen so genannten Telereizgeräte bezeichnet, Hilfsmittel, die bei der Erziehung von Hunden eingesetzt werden. Dabei handelt es sich um nicht unumstrittene Hilfsmittel, die vom Tierschutzgesetz verboten werden. Auch auf den Hundetrainingsplätzen und in den Hundeschulen werden diese Geräte schon seit einigen Jahren nicht mehr eingesetzt. Sie versetzen dem Tier einen leichten Stromstoß, der zwar unterhalb der Schmerzgrenze liegen soll, was aber nicht immer möglich ist. Jeder Hund hat eine andere Schmerzgrenze und für den Besitzer ist es nicht möglich, diese exakt zu bestimmen und den Teletakt entsprechend einzustellen. Die Funktionsweise des Telektaktes ist einfach: Der Hund trägt ein Halsband, an das ein Empfänger angebracht ist, der Besitzer oder Trainer des Tieres besitzt das Sendegerät. Von diesem wird ein Signal ausgesendet, welches wiederum am Empfänger den Impuls gibt, einen Stromstoß zu schicken. Auch die so genannten unsichtbaren Zäune gehören in die Kategorie der Teletakte. Hierbei wird ebenfalls am Halsband des Hundes der Empfänger befestigt und im Boden ist ein Kabel eingelassen.



Beim Übertreten dieses Kabels bekommt der Hund einen elektrischen Schlag. Diese Variante ist besonders umstritten, denn es gibt auch Hunde, die einen starken Trieb haben und die vorgegebene Grenze überschreiten. Nun ist ihnen aber der Rückweg praktisch verwehrt, weil eben beim Übertreten des im Boden eingelassenen Kabels der Stromstoß ausgesendet wird. Der Teletakt gehört nur in die Hände erfahrener Hundetrainer und sollte auch dann nicht zum regulären Hilfsmittel werden. Zudem sollte es erst eingesetzt werden, wenn nichts anderes wirkt, also wenn jede andere Trainingsmethode versagt hat.






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